Kultur

Mammut darf vorerst bleiben - Protest zum Museumserhalt war erfolgreich!

Über 1oo Bürger demonstrierten für das Spengler Museum

Sangerhausen. Über Hundert Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt fanden sich am heutigen Sonntag gegen 15:oo Uhr, begleitet von vielen verschiedenen Mammuts aus Plüsch, Stoff, Plastik oder Holz im Spengler Museum zur angekündigten Protestveranstaltung ein. Sie setzten ein deutliches Zeichen dafür, dass sie zum Heimatmuseum und zum von Gustav Adolf Spengler ausgegrabenen Mammut stehen und es auch für die zukünftigen Generationen erhalten wollen.
Punkt 15:oo Uhr war der Mammutsaal gefüllt mit Familien, Kindern, Frauen und Männern, unter ihnen auch viele Stadträte und sachkundige Einwohner, die ihre Mitbringsel Richtung Kamera hielten.
Dank intensiver Werbung durch die aufrufenden Stadträte sowie die Mitteldeutschen Zeitung, Punktum Fernsehen, die Mansfeller Zeitung, die sozialen Medien und vielen Sympathisantinnen und Sympathisanten des Sängerhäuser Museums kann man von einem großen Erfolg sprechen.
Der Hauptverwaltungsbeamte und Oberbürgermeister Sven Strauß (SPD) fand zwar im Interview mit dem MDR, welches dieser vor Ort aufzeichnete, die Idee vom Umzug des Mammuts aus dem Spenglermuseum ins Rosarium nach wie vor charmant, jedoch bemerkte er auch, dass das Mammut jetzt bleiben dürfe.Leider verließ er ca. eine ¾-Stunde vor der Aktion der über 100 Sangerhäuserinnnen und Sängerhäuser das Museum und stellte sich somit nicht den Fragen der Protestierenden. Eine echte positive Positionierung zu unserem geschichtsträchtigen Haus gab es leider nicht.
Das Museum, welches von 13 bis 17:00 Uhr anlässlich des Internationalen Museumstages sogar kostenlos besucht werden konnte, war den ganzen Tag, auch dank der guten Vorbereitung durch die Museumsleiterin Frau Frohrip und ihres Kollektivs, gut besucht. Ein weiterer Beleg dafür, dass ein solch bildungsrelevantes Haus nach wie vor angenommen wird und wichtig für eine bessere Identifikation und Heimatverbundenheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist.
Die überwiegende Mehrheit war sich einig - es gilt auch in Zukunft wachsam zu sein, um unsere kulturellen Einrichtungen zu erhalten und den ständigen Versuchen, die sogenannten freiwilligen Leistungen in diesem Bereich zu reduzieren - Protest entgegenzustellen!
Bericht des MDR: www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-302032.html

Holger Hüttel

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